Wo Menschen sich begegnen, wächst Demokratie: Der Paul-Gerhardt-Laden im Lüneburger Stadtteil Neu Hagen ist ein Raum, in dem Menschen dazugehören, Verantwortung übernehmen und einander begegnen.
Der Paul-Gerhardt-Laden ist ein Provisorium. Das eigentliche Paul-Gerhardt-Haus im Lüneburger Stadtteil Neu Hagen wird für mehr als fünf Millionen Euro umgebaut. Doch von Stillstand ist in dem großen ehemaligen Schützenhaus wenig zu spüren. In den Räumlichkeiten finden sich Café und Küche, eine Spielecke, alltagspraktische Lernorte wie ein Atelier, Werkstatt, Bewegungsort, Lese- und Lernbereiche und ein Kirchort.
Vom Miteinander zum Füreinander
Diakonin Antje Stoffregen leitet seit acht Jahren das Paul-Gerhardt-Haus. Das Profil dieses Ortes beschreibt sie so: Begegnung, Bildung und Engagement mit Menschen aus allen Generationen, Kulturen und Lebenslagen sollen hier einen Platz finden – nicht nur, um ein Angebot zu nutzen, sondern auch, um sich selbst einzubringen. „Demokratie braucht Begegnung“, sagt Stoffregen.
Denn wo Menschen einander begegnen, werden sie wahrgenommen, gesehen und gehört.