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Neue Übergangs-Herberge für den Paul-Gerhardt-Laden gesucht

Nachricht Lüneburg, 02. November 2026

Der Umbau des Paul-Gerhardt-Hauses mit der Kindertafel und vielen weiteren Aktivitäten dauert länger als erwartet. Die Übergangsherberge „Paul-Gerhardt-Laden“, Am Schützenplatz 1 ist befristet bis zum 31.3.2027 gemietet; eine Verlängerung ist aus vertragsrechtlichen Gründen des Vermieters nicht möglich.

Aus diesem Grund wird erneut eine kostengünstige Übergangsherberge für die Kindertafel Lüneburg und viele weitere Begegnungs-, Bildungs- und Engagement-Aktivitäten für Menschen aus allen Generationen, Kulturen und Lebenslagen gesucht.
Die Aktivitäten mit rund 120 ehrenamtlich Engagierten finden vorwiegend montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr statt.

Gesucht!
Gesucht wird – wegen der Erreichbarkeit auch für Kinder und mobilitätseingeschränkte Menschen – im Umkreis von ca. 1 km rund um das Paul-Gerhardt-Haus in der Bunsenstraße 82 ab Februar 2027 ein Gebäude von mind. 250 qm mit Sanitäranlagen. Eine vorhandene „mobile Küche“ und die Inneneinrichtung können „umziehen“. Über Rückmeldungen, Ideen oder ein Angebot freut sich die Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, Antje Stoffregen.

Ein Platz für alle: Paul-Gerhardt-Laden im Lüneburger Stadtteil Neu Hagen

Wo Menschen sich begegnen, wächst Demokratie: Der Paul-Gerhardt-Laden im Lüneburger Stadtteil Neu Hagen ist ein Raum, in dem Menschen dazugehören, Verantwortung übernehmen und einander begegnen.
Der Paul-Gerhardt-Laden ist ein Provisorium. Das eigentliche Paul-Gerhardt-Haus im Lüneburger Stadtteil Neu Hagen wird für mehr als fünf Millionen Euro umgebaut. Doch von Stillstand ist in dem großen ehemaligen Schützenhaus wenig zu spüren. In den Räumlichkeiten finden sich Café und Küche, eine Spielecke, alltagspraktische Lernorte wie ein Atelier, Werkstatt, Bewegungsort, Lese- und Lernbereiche und ein Kirchort.

Vom Miteinander zum Füreinander
Diakonin Antje Stoffregen leitet seit acht Jahren das Paul-Gerhardt-Haus. Das Profil dieses Ortes beschreibt sie so: Begegnung, Bildung und Engagement mit Menschen aus allen Generationen, Kulturen und Lebenslagen sollen hier einen Platz finden – nicht nur, um ein Angebot zu nutzen, sondern auch, um sich selbst einzubringen. „Demokratie braucht Begegnung“, sagt Stoffregen.
Denn wo Menschen einander begegnen, werden sie wahrgenommen, gesehen und gehört. 

Antje-Stoffregen, Foto: Anne-Katrin Schwanitz

Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe seien dabei keine abstrakten Begriffe. Sie zeigten sich am Mittagstisch, beim Lesen und in alltagspraktischen Lernorten. Dazu gehört auch eine kleine Kinderfahrradwerkstatt. Einmal im Monat helfen Ehrenamtliche Kindern, ihr Fahrrad zu reparieren und sicher zu machen. „Selber zu merken: Ich kann etwas tun“, nennt Stoffregen das. Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit würden so ganz praktisch erfahrbar.

Dazu gehört auch die Kindertafel: Jeden Schultag kommen 20 Grundschulkinder aus benachteiligten Familien ins Paul-Gerhardt-Haus. Sie essen gemeinsam, machen Hausaufgaben, werden beim Lernen begleitet und erleben Freizeitangebote.

Den ganzen Artikel über diesen besonderen Begegnungsort lesen Sie unter:

https://www.landeskirche-hannovers.de/presse/tagesthemen/2026/09/09-Wo-Menschen-sich-begegnen-waechst-Demokratie

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Diakonin Antje Stoffregen