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Kirchenkreis Lüneburg

Trauer & Tod

Verstorbene zu bestatten und Trauernde zu begleiten gehört zu den ureigenen Aufgaben christlicher Gemeinden
Pastorinnen und Pastoren begleiten Angehörige und Sterbende. Im Trauerhaus kann eine Aussegnung begangen werden. Im Zentrum steht die kirchliche Trauerfeier mit dem anschließenden Begräbnis. Trauernde Angehörige werden durch Seelsorger und Gesprächskreise begleitet. Und jedes Jahr gedenken wir der Verstorbenen in den Gottesdiensten am Ewigkeitssonntag in den Kirchen und auf den Friedhöfen.

Bestattungskultur und Sterbebegleitung
Friedhöfe und Bestattungen gehören zur Verantwortung der Kirchen. In den ländlichen Kirchengemeinden gibt es vielfach kirchliche Friedhöfe. Sie bieten ein breites Spektrum von traditionellen und modernen Bestattungsformen an. In der Stadt hat es einen Wandel gegeben. So sind z. B. im Stadtgebiet Lüneburgs fast alle Friedhöfe in kommunaler Verantwortung.

Außerdem haben medizinische und psychologische Erkenntnisse die Sterbebegleitung in den letzten Jahrzehnten verändert. Hospize und Palliativstationen in den Krankenhäusern eröffnen Bewusstsein und Möglichkeiten für ein würdiges Lebensende. Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger begleiten dabei behutsam.

Die Bestattungskultur hat eine moderne Vielfalt von Formen und Inhalten erfahren. Als evangelische Kirche in und um Lüneburg begreifen wir uns mit vielen Partnern als Begleiterin beim Sterben und Trauern.

Gesprächskreise und Angebote

Verwaiste Eltern
Gesprächskreis für hinterbliebene Eltern, ein geschützter Raum für Trauer und gemeinsames Erinnern.
Erfahrungen, Gefühle und Gedanken können geteilt werden, ohne Erklärungen oder Wertung. Die Gruppe kann ein Ort sein, mit seiner Trauer nicht allein zu bleiben, sich gegenseitig zu unterstützen und einen Weg im Umgang mit dem Verlust zu finden. Kontakt zum Beispiel über die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen, Tel.: 04131 86 18 20 / 21, selbsthilfe.lueneburg@paritaetischer.de.

https://www.paritaetischer.de/selbsthilfe-lueneburg/selbsthilfegruppen-finden/

Ambulanter Hospizdienst Lüneburg
In einigen Kirchengemeinden werden Gesprächskreise für trauernde Angehörige angeboten, z. B. jeden 1. und 3. Donnerstag eines Monats von 17.30 - 19 Uhr im Haus der Sieb und Meyer Stiftung (Auf dem Schmaarkamp 21). Auskünfte erteilt der Ambulanter Hospizdienst Lüneburg e.V. unter der Tel.: 04131  60 20 80 06.

Beim Ambulanten Hospizdienst begleiten Ehrenamtliche Menschen auf ihrem letzten Weg: "Wir machen ihnen und ihren Angehörigen Mut, geben Hoffnung und spenden Trost und Beistand. Im Sterben darf man bleiben, wer man war.
Auch für Angehörige kann eine kleine Hilfestellung geboten werden, eine Auszeit im Alltag, um neue Kraft für die Pflege des Kranken zu schöpfen. Ein stärkendes Gespräch mit jemanden, der einem mit Zutrauen begegnet."

https://hospiz-verein-lueneburg.de
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Foto: lotz
Telefonseelsorge

Telefonseelsorge
Sie haben einen Verlust erlitten und möchten mit jemandem darüber reden? Überregional ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar,
Tel.: 0800 111 0 111 oder
Tel.: 0800 111 0 222.