Wichern-Adventskranz 2020, Foto: Tina Hueske
Fotos: Hueske, Merten, Jen Loong
Ev.-luth.Kirchenkreis Lüneburg, Fotos: Amélie zu Dohna, Tina Hueske
Fotos: Kirchenkreis Lüneburg, Cordes, Lehmann
Churches for Future

Corona unter Flüchtlingen - die größte Katastrophe ist das Vergessen

Nachricht Lüneburg, 22. Juni 2020

Seit Monaten stecken wir in der Krise: Die Corona-Pandemie hält alles fest im Griff. Schnell geraten Menschen außerhalb unseres Lebensumfeldes aus dem Blick.
Besonders gefährdet durch das Virus sind in Menschen auf der Flucht. Sie müssen unter schlechten Bedingungen leben, auf engem Raum und unter schwierigen hygienischen Verhältnissen.

Mehr als 70 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Sozialer räumlicher Abstand und regelmäßiges Händewaschen sind bei ihren Lebensumständen fast unmöglich. Das Virus dagegen kann sich ungehindert weiterverbreiten.
Menschen auf der Flucht brauchen außer Informationen und Waschgelegenheiten medizinische Hilfe und Lebensmittel, um in der Corona-Krise zu überleben. Wichtig ist es im Moment, das bestehende Gesundheitssystem weiter zu stärken und auch wirtschaftliche Notlagen aufgrund wegbrechender Einkünfte auszugleichen. Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe haben daher in jüngster Vergangenheit eine Vielzahl sogenannter Corona-Maßnahmen in den Projektländern gestartet, um Menschen auf der Flucht in der jetzigen Situation schnell zu helfen

Das Motto der Aktion von Caritas international und der Diakonie Katastrophenhilfe,"Die größte Katastrophe ist das Vergessen", soll ein Weckruf sein: "Helfen Sie uns bitte dabei, Menschen auf der Flucht in diesen Zeiten besonders beizustehen. Solidarisch weltweit", schreiben die beiden Hilfsorganisationen.

Logo Diakonie Katastrophenhilfe