Zu Erntedankfeiern laden am Sonntag, 4. Oktober viele Kirchengemeinden ein mit festlich geschmückten Altären, Musik und Erntegaben.
Christian Cordes, Superintendent im Kirchenkreis Lüneburg, nimmt die Hoffnung an Erntedank in den Blick:
„Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Zwischen diesem Satz und dem „finsteren Tal“ spielt sich unser Leben ab. Es gibt Tage der Fülle und Tage der Sorge. Zeiten, in denen wir dankbar genießen können, und Zeiten, in denen uns die Zukunft bedrängt. Erntedank erinnert uns daran: Wir müssen das Dunkel nicht leugnen, um dankbar zu sein. „Ich fürchte kein Unglück, denn du bist bei mir“, heißt es im Psalm 23. Unsere Hoffnung lebt nicht davon, dass alles gut ist, sondern davon, dass Gott mitgeht.