Gottesdienste im Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg
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Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg

Hoffnungsvoll! Erntedank feiern

Nachricht Lüneburg, 30. September 2026

Zu Erntedankfeiern laden am Sonntag, 4. Oktober viele Kirchengemeinden ein mit festlich geschmückten Altären, Musik und Erntegaben.

Christian Cordes, Superintendent im Kirchenkreis Lüneburg, nimmt die Hoffnung an Erntedank in den Blick:
„Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Zwischen diesem Satz und dem „finsteren Tal“ spielt sich unser Leben ab. Es gibt Tage der Fülle und Tage der Sorge. Zeiten, in denen wir dankbar genießen können, und Zeiten, in denen uns die Zukunft bedrängt. Erntedank erinnert uns daran: Wir müssen das Dunkel nicht leugnen, um dankbar zu sein. „Ich fürchte kein Unglück, denn du bist bei mir“, heißt es im Psalm 23. Unsere Hoffnung lebt nicht davon, dass alles gut ist, sondern davon, dass Gott mitgeht.

Christian Cordes. Foto: Mathias Mensch

Mitten in einer Welt voller Krisen, Konflikte und Unsicherheiten schenkt Gott Zeichen seiner Güte. Wenn wir ehrlich sind: Ist nicht unser Becher oft übervoll? Mit Begegnungen, Möglichkeiten, Nahrung, Liebe und Bewahrung. Darum feiern wir Erntedank: dankbar für die Gaben, die wir empfangen, und hoffnungsvoll, weil Gott uns auch durch das finstere Tal begleitet."

Danke sagen - für Früchte der Natur und der Arbeit, für Gottes Großzügigkeit, für Wachstum von Beziehungen und vieles mehr:
Gemeinsam den Dank feiern kann man bei vielen Gottesdiensten in den Gemeinden von Heide bis Elbtalaue, für Groß und Klein, in den festlich mit Obst und Gemüse, mit Kornähren und Sonnenblumen geschmückten Kirchen oder open-air auf landwirtschaftlichen Höfen. Herzliche Einladung!

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Stichwort Erntedank:
Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Termin für Erntedank ist in der Regel der erste Sonntag im Oktober. Mit der Bitte des Vaterunsers „unser tägliches Brot gib uns heute“ wird zugleich an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde erinnert. Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. Erntedank-Gottesdienste sind daher oft mit einer Solidaritätsaktion zugunsten notleidender Menschen verbunden.
Quelle: ekd