Kirchenkreis Lüneburg

"Selig sind die Frieden stiften." (Matth. 5,9)

Aus dieser biblischen Verheißung bezieht christliche Friedensarbeit ihre Kraft und ihre Vision. Jenseits von blindem Aktionismus und resignativer Ohnmacht bietet sie Möglichkeiten, konkrete Schritte auf dem Weg zu einem gerechten Frieden zu gehen:

„Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten.“
„Daher muss Friedensarbeit immer mit Friedensbildung einhergehen. Das bedeutet: Für Entstehungsmuster und Phänomene von Gewalt sensibel zu werden, sie zu erkennen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten gewaltfrei zur Deeskalation beizutragen.“ (Pastor Klaus Burckhardt, Beauftragter für Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste)

Im Kirchenkreis Lüneburg gibt es immer wieder Bildungsangebote (z.B. Kurse zur gewaltfreien Kommunikation), Aktionen, Veranstaltungen und Gottesdienste zum Thema Frieden.

Weitere Informationen:

Positionen der hannoverschen Landeskirche
Die Taube als Friedenssymbol

Friedensgespräche
„Was heißt gutes Leben? Und wie kommen wir da hin?“ Dieser Frage geht die Gruppe „Friedensgespräche“ im Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg nach und lädt ab 15. September 2016 zum Mitmachen ein.
„Wir wollen uns informieren, nachdenken und austauschen über ein friedvolles, nachhaltiges, christliches und tolerantes Leben“, fasst Pastorin Barbara Grey zusammen. Sie initiiert die Treffen zusammen mit Norbert Bernholt von der Lüneburger Akademie für solidarische Ökonomie.

Die Friedensgespräche finden 14-tägig am Donnerstag im Gemeindehaus der St. Nicolai Kirchengemeinde statt, jeweils von 20.00 - 21.30 Uhr. Wer Interesse hat, kann einfach vorbei kommen oder sich melden bei Pastorin Grey, Tel.: 04131 799 59 02.