Zu einem Vortrags- und Diskussionsabend darüber, wie die „Neue Rechte“ Brücken in christliche Milieus schlägt, lädt am Donnerstag, 12. März
die Stiftung der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen ein. Als Referent kommt Michael Moser nach Lüneburg. Er ist wissenschaftlicher Referent für politische Bildung im Themenfeld Rechtsextremismus im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen. Zugleich ist er einer von sechs Sprechern der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus. Beginn um 19:00 Uhr
Mit der Modernisierung des Rechtsextremismus hat sich in den letzten Jahren das Verhältnis zum Christentum gewandelt. Desinteresse und Ablehnung sind häufig einem zunehmenden Bekenntnis zum christlichen Glauben in der "Neuen Rechten" gewichen. Man verteidigt christliche Einstellungen und meint, mit dem eigenen politischen Programm am glaubwürdigsten christliche Werte zu vertreten.
Dieser Abend des FORUM stiftung beleuchtet, auf welche Weise und mit welchen Hintergründen Glauben und Religion politisch vereinnahmt werden. Ganz praktisch geht es um die Frage, wie man selbst damit umgehen kann, wenn man mit rechtsextremen und populistischen Positionen in der Kirche oder im Bekanntenkreis konfrontiert wird. Auf welche Themen und Fragestellungen trifft man in der Regel? Wann und auf welche Weise ist es ratsam, in die Auseinandersetzung zu gehen? Was sind "Christfluencer" mit rechtem Drall und wie kann man ihre Inhalte beurteilen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen?
Michael Moser führt als Vortragender und als Diskussionspartner durch den Abend. Der Eintritt ist frei.
Ev.-ref. Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen
Am Schierbrunnen 2-4 (Ecke Schwalbenberg, Blümchensaal)
21337 Lüneburg