Zuhören. Mitbestimmen. Barrieren abbauen – zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am Dienstag, 5. Mai macht Saskia Gelhaus-Rienicker von der Fachstelle Inklusion deutlich: Inklusion ist kein abgeschlossenes Projekt – sondern eine gemeinsame Aufgabe.
Es geht um sichtbare und unsichtbare Barrieren, über den Wunsch vieler Menschen nach Respekt und echtem Gehörtwerden – und dass Inklusion nur gelingt, wenn Menschen mit Behinderung mitbestimmen.
Wo sind Barrieren, auch in unserem Angebot?
Diese Frage gilt es immer wieder zu stellen. Betroffene zu Rate ziehen und mitbestimmen lassen ist elementar – denn Barrierefreiheit beginnt nicht erst bei Rampen oder Aufzügen, sondern bei Haltung, Beteiligung und Aufmerksamkeit. "Ich höre, dass der Wunsch von vielen, vielen Menschen ist: ein respektvoller Umgang und dass ihnen zugehört wird", sagt die Diakonin.
Auch im inklusiven Gottesdienst am Sonntag, 3. Mai, um 11 Uhr in St. Nicolai Lüneburg geht es um Wünsche und Perspektiven von Menschen mit Behinderung. Herzliche Einladung!
Menschen aus der Lebenshilfe Lüneburg Harburg und dem Nicotreff der Fachstelle Inklusion erzählen, was sie sich wünschen. Dazu gehören zum Beispiel: "Mich Dinge allein machen lassen", "Dass ich so akzeptiert werde, wie ich bin", "Dass man mich aussprechen lässt und mir zuhört" und "Dass ich nicht gehetzt werde".
Übrigens: In diesem Jahr gibt es ein besonderes Jubiläum:
50 Jahre Inklusion im Kirchenkreis Lüneburg!
Save the Date:
5. September — großes Fest
6. September — Jubiläumsgottesdienst
Für alle. Mit allen.