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Leben mit Beeinträchtigung

Behindertenarbeit im Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg

Lüner Str. 14
21335 Lüneburg

Normal
Lisa ist zu groß. Anna zu klein. Daniel ist zu dick. Emil ist zu dünn.
Fritz ist zu verschlossen. Flora ist zu offen. Cornelia ist zu schön.
Erwin ist zu hässlich. Hans ist zu dumm. Sabine ist zu clever.
Traudel ist zu alt. Theo ist zu jung.
Jeder ist irgendetwas zu viel. Jeder ist irgendetwas zu wenig.
Jeder ist irgendwie nicht normal.
Ist hier jemand, der ganz normal ist? Nein, hier ist niemand, der ganz normal ist.
Das ist normal.

Die Behindertenarbeit des Kirchenkreises Lüneburg hat es mit normalen Menschen mit normalen Wünschen und Bedürfnissen zu tun.
Sie wendet sich einer besonderen Zielgruppe zu, die in den Heimatgemeinden bisher keinen oder keinen ausreichenden Ort für ihre religiösen und freizeitgestaltenden Ausdrucks- und Lebensweisen gefunden hat.

  • Sie eröffnet dieser Zielgruppe auf vielfältige Weise differenzierte Zugänge zur Gestaltung christlichen Glaubens und Lebens.
  • Sie ermöglicht dies in verschiedenen Teams aus ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen in Gruppen und persönlicher Zuwendung.
  • In ihrem Handeln wird sie von einem Beirat begleitet und ist mit anderen Einrichtungen, Initiativen und Interessensvertretungen dieses Arbeitsbereiches vernetzt.
  • Die Behindertenarbeit des Kirchenkreises Lüneburg ist offen für Beteiligungsformen und -wünsche von Interessierten.
  • Sie strebt nach einer Weiterentwicklung des Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderungen (Integration > Inklusion) in allen Lebensbereichen.
zur Homepage der Behindertenarbeit
Ehrenamt mit Handicap: Melanie Töwe (l.) und Margret Homola engagieren sich in ihren Kirchengemeinden

Wie geht es Menschen mit Behinderungen in Lüneburg? Wie erleben sie die Teilhabe an kirchlichen Veranstaltungen und im Ehrenamt? Das ökumenische Team der LZ-Kirchenredaktion hat sich umgehört und zum Beispiel gefragt, was sich ändern muss. "Solange wir nur auf die Defizite eines Menschen sehen und seine Ressourcen nicht wahrnehmen, wird es für die Inklusion schwer werden", sagt zum Beispiel Elke Bode, Diakonin und Leiterin der Behindertenarbeit in St. Nicolai des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises. Mehr über das Thema Behinderungen sprechen, mehr präsent sein, finden Melanie Töwe und Margret Homola wichtig.
Dies und mehr zu dem Thema lesen Sie auf der Seite "Kirche & Beeinträchtigung":

bode elke
Diakonin Elke Bode
Pastor Eckhard Oldenburg