Wichern-Adventskranz in Lüneburg aktivieren, Fotos: Lehmann, tonwert21
Ev.-luth.Kirchenkreis Lüneburg, Fotos: Amélie zu Dohna, Tina Hueske
Churches for Future
Fotos: Kirchenkreis Lüneburg, Cordes, Lehmann

Mitmachen und helfen mit der eigenen kleinen Brot für die Welt-Dose

Nachricht Lüneburg, 26. Februar 2020

Und wieder fällt eine kleine Münze klappernd in die orangene Dose: Aus Dankbarkeit nach dem täglichen Abendessen ist es schon ein besonderes Ritual bei Familie Oldenburg geworden, ein paar Cent-Stücke oder auch mal einen Euro in ihre eigene kleine Brot-für-die-Welt-Dose einzuwerfen. „Es macht uns bewusst, wie schön das Teilen ist. Als uns Dieter Haupt, einer unserer Ehrenamtlichen in St. Nicolai, von der Idee erzählte, viele kleine Spendendosen an die Bürger zu verteilen, waren wir sofort begeistert und stimmten ihm zu: Das funktioniert hier in Lüneburg“, sagt Pastor Eckhard Oldenburg.
Dieter Haupt hat Idee zu der Aktion vom Eröffnungsgottesdienst „60 Jahre Brot für die Welt“ im letzten Jahr mitgebracht. Dort hatte ein ehemaliger Jugendpastor aus Lübeck davon erzählt, wie er im Gründungsjahr der Hilfsorganisation 1959 mit Jugendlichen in Lübeck 23.000 Dosen in die Häuser der Hansestadt gebracht hatte.

Nun läuft die Aktion also auch in Lüneburg: Über die Kirchengemeinde St. Nicolai sind bereits 70 der metallenen Spardosen verteilt, auch viele andere Kirchengemeinden im Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg beteiligen sich an der Aktion. „Insgesamt 500 Dosen können wir an Lüneburgerinnen und Lüneburger und in der Region verteilen. Mitmachen kann jeder, der Lust hat, sein Kleingeld für einen guten Zweck zu sparen. Wenn viele Menschen wenig geben, kommt eine ganze Menge zusammen“, ist sich der Pastor sicher.
Brot für die Welt setzt sich seit 60 Jahren im Kampf gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit ein. Ein Augenmerk liegt dabei auf Hilfe zur Selbsthilfe für die Arbeit von Partnerorganisationen weltweit.

„Wer darf heute die Münze einwerfen? fragen auch schon die Enkelkinder gespannt, wenn sie bei uns zu Besuch sind“, erzählt Eckhard Oldenburg lachend. Dieter Haupt ergänzt: „Ob als liebgewonnenes Ritual, mit einer Sammelaktion unter Freunden oder im Büro verbunden oder wenn man einfach nicht mehr möchte, dass einem die ganzen Centmünzen das Portemonnaie verstopfen – wer Lust hat mitzumachen und eine der kleinen Brot für die Welt Dosen haben möchte, kann sie kostenlos in der St. Nicolai-Kirche abholen“.

Ist die Dose voll, kann die Spende einfach über jede Bank direkt auf das Konto des Hilfswerks Brot für die Welt eingezahlt werden.
Die Einzahlenden erhalten eine Spendenquittung. Sie kann aber auch direkt in der St. Nicolai-Kirche in einer dort bereit stehenden Truhe geleert werden. Dann ist Platz für’s Weitersammeln. Im ganzen Jahr 2020.