Gottesdienste im Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg
Beten für den Frieden, Taube: wikicommons
Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg

Tag des offenen Denkmals® - NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur

Nachricht Lüneburg, 31. August 2026

Was uns vernetzt: Am Sonntag, 13. September findet der Tag des offenen Denkmals® statt - mit Führungen, Vorträgen und Aktionen sind auch Kirchen aus dem Kirchenkreis Lüneburg dabei. Das Motto 2026: NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur. Es geht um Versorgung, Verbindung und Verkehr.
Die Gesellschaft ist vernetzt – familiär, im Freundeskreis, in Vereinen oder beruflich. Das Netzwerk basiert auf Jahrhunderten voller Austausch, Bewegung und Zusammentreffen, die durch alle Generationen hinweg in Stein, Metall und Beton verfestigt und vereinfacht wurden: Denn Netzwerke benötigen Infrastruktur.

In diesem Jahr sind mit dabei:
•    St. Johannis Lüneburg
•    Kreuzkirche Lüneburg
•    St. Michaelis Lüneburg
•    St. Nicolai Lüneburg

St. Johannis Lüneburg

Aussenansicht-St-Johannis
St. Johannis Lüneburg

Am Fuß des Platzes „Am Sande“ gelegen, prägt St. Johannis mit dem 108 Meter hohen Turm die Stadtsilhouette. Das älteste Gotteshaus Lüneburgs, erbaut Ende 13. bis Mitte 14. Jahrhundert, zeugt mit seiner prachtvollen Ausstattung von der einstigen Bedeutung der Hansestadt.

Programm
10:30 Uhr Führung Bach-Böhm-Orgel, Treffpunkt: im Kirchenschiff
11:10 Uhr Führung durch die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz „Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal"
12:30 Uhr Führung "Zwei Kunstwerke in Zusammenhang mit ihren sozialen Netzwerken – Theodorialtar und Stöteroggeepitaph"

https://www.st-johanniskirche.de

Kreuzkirche Lüneburg

1959: neuer Stadtteil – Bockelsberg, neue Kirche – Kreuzkirche. Über die Jahre wird sie von der Garnisons- zur Gemeindekirche mit festen, gewachsenen Bezügen im Stadtteil.
Neben der baulichen Infrastruktur gibt es auch die soziale Infrastruktur. Die Vision der Kreuzkirche "summt": s-sozial, u-undogmatisch, m-modern, m-musikalisch, t-tolerant. Die Kreuzkirche bietet regelmäßig Kunstausstellungen, Filmabende, Konzerte als der Pianokirche, Meditationsgruppen und ist gerade im Aufbau zu einer „Kirche der Stille“.

Programm:
Derzeit ist die Ausstellung "Fantastische Welten, Einhörner und andere magische Wesen" von Gudrun Jakubeit zu sehen. Matthias Skorning spielt ab 15.00 Uhr Impressionen auf dem Steinway-Flügel. Außerdem sind die Besucher:innen zu Kaffee, Tee und Gebäck eingeladen. Öffnungszeiten: 11.00 -16.00 Uhr.

https://www.kreuzkirche-lueneburg.de

St. Michaelis Lüneburg

St. Michaeliskirche Lüneburg, Foto: Berit Neß

St. Michaelis ist eine der drei Hauptkirchen Lüneburgs und ging aus dem Benediktinerkloster St. Michaelis hervor, das erstmals 956 urkundlich erwähnt wird. Nach der Zerstörung der urspr. Klosterkirche auf dem Kalkberg im Lüneburger Erbfolgekrieg wurde das Kloster 1376 an den Fuß des Kalkbergs verlegt und dort die heutige Hallenkirche aus Backstein errichtet (Weihe 1418). Die Kirche wurde im Zuge der Reformation 1532 lutherisch und blieb als ehemalige Klosterkirche eine Besonderheit unter den Innenstadtkirchen. Von 1700-02 war Johann Sebastian Bach Schüler der angegliederten Klosterschule und Chorknabe in der Gemeinde. Ehem. Klostergebäude und Ritterakademie wurden 1850 aufgehoben, die Kirche blieb Eigentum der Klosterkammer. Die Orgel wurde 1708 von Matthias Dropa, einem Schüler Arp Schnitgers, gebaut.

Programm: Turmführungen, Kirchenführungen, Orgelführungen
Turmführungen
Sonntag, 13.09.2026 14:00 Uhr
Sonntag, 13.09.2026 16:00 Uhr
Anmeldung erforderlich
E-Mail: silke.ideker@evlka.de

Kirchenführung
Sonntag, 13.09.2026 12:00 Uhr
Sonntag, 13.09.2026 17:00 Uhr

Orgelführung
Sonntag, 13.09.2026 15:00 Uhr
Sonntag, 13.09.2026 16:00 Uhr
Anmeldung erforderlich
E-Mail: silke.ideker@evlka.de
Tel.: 04131 287 33 20

Öffnungszeiten 10:00 - 18:00 Uhr

https://sankt-michaelis.de

St. Nicolai Lüneburg

nicolai-von-osten
St. Nicolai Lüneburg

Baubeginn der Kirche war 1407. Es handelt sich um eine gotische Basilika mit Chorumgang, einst Kirche der Schiffer und Salztonnenböttcher im Wasserviertel. Der heilige Nikolaus ist der Patron der Hanse. Der vierflügelige Hochaltar von Hans Bornemann und Hans Snitger entstand um 1450 und stammt aus der 1860/61 abgebrochenen St.-Lamberti-Kirche. Der neugotische Turm wurde 1899 errichtet. Die Strebepfeiler über den Seitenschiffen stammen aus dem 19. Jh. Nach dem II. Weltkrieg war nur die Marienglocke erhalten.

Programm:
Kirchenführungen
• zu den Glocken und der Uhr im Turm
• zum Altar und anderen Sehenswürdigkeitem im Innenraum der Kirche

sowie ein Vortrag zur Baugeschichte der Kirche im 19. Jahrhundert.
Weitere Informationen zeitnah auf der Homepage:

https://st-nicolai.wir-e.de