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Schöpfung – eine unendliche Geschichte?

Nachricht Lüneburg, 04. November 2019

Was für ein Verhältnis hat der Mensch zur Schöpfung? Und welche Bedeutung wird der Schöpfung in den Schriften der drei Weltreligionen zugeschrieben? Und ist die Schöpfung eine unendliche Geschichte? „Angesichts des mit vom Menschen verursachten  Klimawandels eine hochaktuelle Frage“, findet Dr. Barbara Hanusa. Die evangelische Theologin gehört zum Vorbereitungskreis des dritten interreligiösen Trialogs, am Dienstag, 12. November um 19 Uhr. Der Gesprächsabend findet vor Kunstwerken bzw. deren Reproduktion im Lüneburger Museum statt, in diesem Jahr mit der Muslima Hamida Sarah Behr, Islam- und  Erziehungswissenschaftlerin, sowie Vaidyanath Das (Erlend Pettersson), Hindu-Priester der Gaudiya Vaishnava-Tradition Hamburg (statt wie ursprünglich angegeben Rabbiner Jona Simon aus Oldenburg) und Dr. Barbara Hanusa. Ausgangspunkt des Abends wird ein Bild sein, welches das Thema für alle drei Weltreligionen öffnet.

Drei Religionen im Austausch über Kunst, Glaube und Gesellschaft:
„Da wir uns alle auf dasselbe Kunstwerk beziehen, werden verschiedenste Zugänge deutlich. Für die Besucher und auch uns Referierenden wird erfahrbar, dass verschiedene Sichtweisen gleichberechtigt nebeneinanderstehen können – denn auch in Bezug auf das Kunstwerk gibt es kein richtig oder falsch“, erklärt Dr. Barbara Hanusa. Marion Koch, Kunstvermittlerin an der Hamburger Kunsthalle und Initiatorin des Trialog-Projekts, moderiert das Gespräch. Im Anschluss sind die Besucherinnen und Besucher zum Diskutieren eingeladen.
Die kulturelle wie religiöse Vielfalt der Gesellschaft wird besonders an diesem Abend im Museum lebendig. „Der direkte Austausch ist ein bedeutsamer Teil beim interreligiösen Trialog. Man erfährt viel Interessantes über die spezifischen Positionen der Religionen. Die Erfahrung der beiden vergangenen Trialoge zeigt: Wir können gut voneinander lernen und miteinander diskutieren“, findet die Pastorin.
Zu dem Abend laden der Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg in Kooperation mit dem Museum Lüneburg, dem Mentorat für Studierende der Evangelischen Theologie an der Leuphana und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lüneburg ein.

 

Kosten: 8 Euro,
Studierende und Schüler haben freien Eintritt.

Zum Projekt:
Das Veranstaltungsformat stammt aus der Hamburger Kunsthalle und ist über eine Kooperation zwischen Marion Koch, Kunstvermittlerin an der Hamburger Kunsthalle und Initiatorin des Projekts, und Dr. Barbara Hanusa, Pfarrerin und Pädagogin im Mentorat, nach Lüneburg gekommen. Für das Projekt hat Marion Koch 2014 den „Preis für Kulturelle Bildung“ erhalten. „Das Wissen über Religionen schmälert Fremdheitsgefühle und fördert gegenseitiges Verstehen“, heißt es auf der Homepage der Kunsthalle.

Kunsthalle Hamburg