Jahreslosung 2022, Foto: Lotz
www.freiraum-nicolai.de: Perspektiven
Brot für die Welt Aktion 2021 Kirchenkreis Lüneburg, Fotos: Brot für die Welt, Hans-Jürgen Wege
Achtgeben aufeinander, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Radiogottesdienst im Kirchenkreis Lüneburg, Fotos: Will Francis
Flagge zeigen: Jegliche Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Identität hat in unserer Kirche und bei Gott keinen Platz! Ev. Jugend und Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg

Reformation feiern in und um Lüneburg

Lüneburg, 28. Oktober 2019

Zum zweiten Mal ist der Reformationstag ein Feiertag. Es werden viele hundert Gottesdienste und Veranstaltungen in ganz Niedersachsen stattfinden und auch in und um Lüneburg gibt es zahlreiche einladende Angebote:
Bereits am Vorabend, Mittwoch, 30. Oktober findet die WandelNacht der Lüneburger Kirchen und des Klosters Lüne statt. Von 18 bis 22 Uhr können  die Besucher im besonderen Ambiente an Workshops teilnehmen, bei Wein und Snacks den Abend genießen. Der Eintritt ist frei. www.wandelnacht.de
ReformationsFeiertag ökumenisch
Unsere Welt ist im Wandel und auch der Glaube. Das ist nichts Neues, wie wir an den Reformbewegungen der Kirchen im Rückblick auf die Geschichte sehen. Es kommt darauf an, dass wir den Wandel erkennen und bewusst mitgestalten. Dazu wird die WandelNacht kreative, besinnliche und starke Impulse geben", so die Sprecherin des Organisationsteams Christine Schmid. Sie findet: "Zum Wandel unserer Zeit gehört auch, dass wir mehr und mehr ökumenisch denken. In einer säkularer werdenden Gesellschaft sprechen wir gemeinsam unsere Themen ein und vertreten christliche Werte zusammen. Wandel der Kirchen im 21. Jahrhundert, das heißt für mich: Gemeinsam mit vielen suchenden Menschen den Glauben auch in postmoderner Zeit als einen großen Schatz entdecken und leben.“

Veranstaltungen am ReformationsFeiertag, 31. Oktober:

  • In Lüneburg findet ein zentraler Festgottesdienst unter dem Motto "fröhlich – offen – ökumenisch" statt, um 18 Uhr in St. Nicolai. Pastor Eckhard Oldenburg und das Team der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Lüneburg (AcKL) gestalten die Feier, das musikalische Programm erstellen Kantor Stefan Metzger-Frey und simplybrass! mit Reinhard Bartschies, Gisbert Landwehr und Jürgen Böh.
  • Pilgern am Reformationstag: Um 14.30 Uhr werden Menschen aller Altersgruppen an der St. Marien-Kirche in Scharnebeck zu einem Fußmarsch zum zentralen Festgottesdienst um 18 Uhr in der St. Nicolai-Kirche Lüneburg aufbrechen. Weg führt durch Wald und Felder, vorbei am Schiffshebewerk, „Grüner Jäger“, Kloster Lüne, Stintmarkt zur St. Nicolai-Kirche (ca. 10km). Jedermann ist herzlich willkommen. Der Rückweg nach dem Gottesdienst wird individuell gestaltet. Anfragen bei Pastor Johannes Link, Tel.: 04136 - 71 51.

  • Für Filmfreunde bietet die Kirchengemeinde Deutsch Evern einen Kinoabend zum Reformationstag mit einer kleinen Andacht. Vikar Ketzenberg lädt dazu um 18.00 Uhr in die Kirche ein. Nach dem Film geht es mit Gesprächen bei Lutherbier und nichtalkoholischen Getränken, Laugengebäck und Schmalzbroten im Gemeindehaus weiter.
  • In St. Diony ist ebenfalls um 18 Uhr in der Kirche ein musikalischer Abend zum Mitsingen geplant, mit reformatorischen Klassikern, wie Luthers "Ein feste Burg ist unser Gott", und neuen christlichen Liedern aus dem 21. Jahrhundert. Denn die Reformation war auch eine musikalische Bewegung. "Mit neuen Liedern wurde die wiederentdeckte Erkenntnis verbreitet: Gottes Gnade ist ein freies und frei-machendes Geschenk. In 500 Jahren altert auch Musik. Aber nie haben Christen aufgehört, Gott in neuen Liedern zu preisen", so Pastor Fredric Richter.
  • In ökumenischer Weite findet in Lüneburg am 1. November der katholische Festgottesdienst zu Allerheiligen statt, um 18 Uhr in St. Marien. Gastprediger ist Pastpr Jürgen Bohle, Ev.-Freikirchl. Gemeinde (Baptisten).

    Viele weitere Gottesdienste und Veranstaltungen finden Sie in unserem Kalender:
Kalender

Die Reformation...
war eine religiöse Erneuerungsbewegung im 16. Jahrhundert, die sich über ganz Europa erstreckte. An ihrer Spitze standen Personen wie der Augustinermönch und Theologieprofessor Martin Luther. Er löste diese Bewegung aus, als er sich gegen missbräuchliche Praktiken in der Kirche wandte. Er wollte die Kirche reformieren, also erneuern. Er wollte die Kirche nicht spalten. Einmal angestoßen, ließ sich die Bewegung nicht mehr stoppen.

Text: ekd