Ev.-luth.Kirchenkreis Lüneburg, Fotos: Amélie zu Dohna, Tina Hueske
Friedensdekade 2020
Churches for Future
Fotos: Kirchenkreis Lüneburg, Cordes, Lehmann

Globaler Klimastreik auch wieder in Lüneburg

Nachricht Lüneburg, 28. September 2020

Zum ersten Mal seit Corona wurde in Lüneburg wieder auf der Straße für Klimagerechtigkeit demonstriert. Unter dem Motto „Kein Grad weiter!“ kamen am 25. September auf Initiative von FridaysForFuture (FFF) Schüler*innen, Student*innen, „Parents for Future“, „Omas gegen rechts“ „Churches for Future“ und viele weitere Lüneburger*innen u.a. Am Sande zusammen.
"Die FFF Bewegung ist wieder auf der Straße. Auch bei uns in Lueneburg. Wir stehen hinter ihnen. Die Schöpfung bewahren, Klimagerechtigkeit fordern und für deutlich mehr Nachhaltigkeit in unseren Gemeinden und überall sorgen - diese Ziele verbinden uns", posteten die Vertreter*innen aus dem Kirchenkreis Lüneburg auf dem Instagram Kanal des Kirchenkreises. Sie zeigen auf dem Bild das Banner von Churches for Future, ein deutschlandweiter Zusammenschluss von Kirchengemeinden und Einrichtungen, die sich mit der FridaysForFuture Bewegung solidarisieren.

Der Zeitpunkt der Demonstration sei nur kurz "vor den Entscheidungen zum EU-Klimaziel, das endlich im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen verschärft werden muss", fordern die Organisator*innen von FFF. Sie finden: "International wurde die Corona-Pandemie bereits zu oft als Vorwand genutzt, um Rückschritte beim Klimaschutz zu machen. Die notwendigen Investitionen in grüne Energien blieben sowohl im 1,8 Billionen Euro Paket der EU als auch im 130 Milliarden Euro Paket der Bundesregierung aus. Dabei sind sich Klimawissenschaftler*innen einig: 2020 ist DAS entscheidende Jahr, um die kritischen 1,5-Grad noch einzuhalten."

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