Kirchenkreis Lüneburg, Fotos: Hueske
Fotos: C. Cordes (l.), B. Neß
Beten für den Frieden, Taube: wikicommons
Jahreslosung 2022, Foto: Lotz
Radiogottesdienst im Kirchenkreis Lüneburg, Fotos: Will Francis
Flagge zeigen: Jegliche Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Identität hat in unserer Kirche und bei Gott keinen Platz! Ev. Jugend und Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg

Unterstützung bei Einreise und Aufenthalt von Ukrainern - Lüneburg hilft

Nachricht Lüneburg, 08. Juni 2022
  • Flüchtlingsbetreuung in Bleckede:
    Andreas Wallant vom Lebensraum Diakonie bietet mit dem Büro der Flüchtlingssozialarbeit, gelegen in den Räumen der evangelischen Kirche in der Zollstraße 11, Beratungen ab dem 19. April:
    jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung gibt es Sprechzeiten für Geflüchtete. Auch telefonisch unter 0171 691 57 03 sowie per E-Mail ist Andreas Wallat zu erreichen: andreas.wallat@lebensraumdiakonie.de

  • Hotline zur Unterbringung von Flüchtlingen
    Tel.: 04131 309 4646
    E-Mail: Ukraine-neu-angekommen@stadt.lueneburg.de
    Montag bis Donnerstag von 10 Uhr bis 16 Uhr und
    Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr
    Für die akute Unterbringung von Flüchtlingen außerhalb der oben genannten Zeit: Feuerwehreinsatzleitung mit der Telefonnummer: 19222
  • Hilfsangebote und private Unterkünfte
    Die Stadt koordiniert die Unterstützungsangebote, unter Tel.: (04131) 309 45 67 können montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr Hilfsangebote und private Unterkünfte gemeldet werden. Dies ist auch per E-Mail möglich: ukraine-engagement@stadt.lueneburg.de.
     
  • Einreise und den Aufenthalt
    Unter Tel.: (04131) 309 44 44 beantworten Mitarbeiter der Ausländerbehörde für Stadt und Kreis montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr Fragen rund um die Einreise und den Aufenthalt von Geflüchteten.
     
  • Sachspenden:
    Stiftung Hof Schlüter, Tel.: 04131 267 46 66
    www.stiftung-hof-schlueter.de
  • Beratungsstellen des Lebensraum Diakonie
    Wenn Sie oder eine andere Person Hilfe benötigen, können Sie sich an eine unserer diakonischen Beratungsstellen wenden. Hilfsangebote in unserer Region:
    www.lebensraum-diakonie.de

Weitere Links, z.B. zu Wohnraum für Geflüchtete anbieten - Wie geht das?, Infomationen zum Aufenthaltsrecht und zum Anspruch auf Sozialleistungen, Sprachlern-App, Integration in den Arbeitsmarkt usw. finden Sie zusammengestellt auf der Homepage:

www.diakonie-in-niedersachsen.de

Achten Sie auch auf sich und auf das Miteinander:

Gesprächsmöglichhkeit:
Telefonseelsorge: Telefon 0800 / 111 0 111, 0800 / 111 0 222 oder 116 123
per Mail und Chat unter online.telefonseelsorge.de

Die Diakonie in Niedersachsen hat weitere hilfreiche Informationen zusammengestellt:

Füreinander da sein: Das wichtigste ist, füreinander da zu sein. Ängste und Sorgen miteinander zu teilen. Zuzuhören oder auch miteinander zu schweigen. Beten Sie für die Menschen in der Ukraine und zeigen Sie auf ihren Social-Media-Kanälen Ihre Solidarität. Wer sich allein fühlt und niemandem zum Reden hat, kann auch die Telefonseelsorge anrufen.

Fürsorge für einen selbst:

Medienkonsum reduzieren: Egal ob soziale Medien, Radio, Fernsehen oder die Zeitung. Der Krieg dominiert die Nachrichten und beinahe minütlich prasseln neue Informationen auf uns ein. Dabei gilt es zwischen Wahrheit und Propaganda zu unterscheiden, wofür ein klarer Kopf notwendig ist. Wir müssen den Krieg nicht im Live-Ticker verfolgen. Es reicht, wenn wir uns ein bis zwei Mal am Tag  informieren.

Frieden vorleben: Es gibt so viele Banalitäten, über die man im Alltag mit seinen Mitmenschen in Streit kommt. Vielleicht gerade jetzt, wo wir innerlich aufgewühlt sind und unsere „Zündschnur“ besonders kurz ist: Lassen Sie uns tief durchatmen und Frieden vorleben. Auch sollten wir vermeiden Bilder und Videos, die Krieg und Gewalt eine Bühne bieten, zu teilen. Gehen Sie zu Friedensandachten in Ihrer Kirche oder zu einer Friedensdemonstration in Ihrer Stadt.

Achtsam sein: Gerade Kinder - aber auch Erwachsene - brauchen jetzt umso mehr Normalität im Alltag. Niemanden ist geholfen, wenn wir uns verrückt machen und in eine negative Grundstimmung verfallen Sport treiben, basteln, Musik hören oder das erste Eis des Jahres essen können dabei helfen, ein Stück Normalität zu erhalten. Auch wenn in Europa ein neuer Krieg begonnen hat, dürfen wir einen schönen Tag haben.

Überregional hilfreiche Seiten:

Die Bundesregierung hat ein Informationsportal für geflüchtete Menschen aus der Ukraine freigeschaltet:

www.germany4ukraine.de

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen und Kinder und für Schwangere in Not:

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" (anonym und kostenfrei): 08000 116 016
  • Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" (anonym und kostenfrei): 0800 22 55 530
  • Hilfetelefon "Schwangere in Not" (anonym, kostenlos und mehrsprachig): 0800 40 40 02