Ausstellung: Die Kinder der „Operation Shamrock“ – Deutsche Kinder als Flüchtlinge in Irland

„Operation Shamrock“ war die Bezeichnung einer Aktion, bei der nach dem II. Weltkrieg über 450 unterernährte und oftmals traumatisierte Kinder aus dem zerstörten Deutschland nach Irland geschickt wurden. Die Ausstellung ist den Erinnerungen von 18 dieser Kinder gewidmet, zeigt die Hilfsbereitschaft und Besonderheit dieser deutsch-irischen Freundschaft.
Die Erinnerungen der Protagonisten bieten viel Diskussionsstoff: Was macht Identität aus? Was gab den Kindern innere Stabilität? Worunter litten sie? War Deutschland nach einem dreijährigen Aufenthalt in Irland noch Heimat? Wie war der Wiederanfang in Deutschland, auch mit der eigenen Familie? Wie wurden die Lebenswege der "Shamrock Kinder" und die ihrer Gastgeber durch die Aktion geprägt? Was bewegte die Gastgeber (in einem der ärmsten Länder Europas) zu ihrer Einladung? Auch die Gesichter der „Shamrock Kinder“ zeigen die Spuren eines bewegten Lebens und sind darum essentieller Teil der Ausstellung.
Veranstalter ist der Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg.
Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

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