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Fragen & Antworten

Häufig gestellte Fragen

1. Wie lautet das Spendenkonto für mein Spendenwunsch-Projekt?
2. Woher weiß ich, dass meine Spende angekommen ist?
3. Wird meine Spende auch richtig verwendet?
4. Bekomme ich eine Spendenquittung?
5. Kann ich Spenden steuerlich geltend machen?

1. Wie lautet das Spendenkonto für mein Spendenwunsch-Projekt?
Das Spendenkonto wird bei unserer Verwaltung geführt. Das ist günstiger als jeweils eigene Konten bei jeder Gemeinde oder Einrichtung.
Kontoangaben:
Kontoinhaber: Kirchenkreisamt Lüneburg
Kontonummer: 216
BLZ: 240 501 10
Sparkasse Lüneburg
IBAN: DE96 2405 0110 0000 0002 16
BIC: NOLADE21LBG
Verwendungszweck: „Ihr Projekt, Ihr Spendenwunsch“ (möglichst klare und eindeutige Eingabe) und Ihr Name/Anschrift

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2. Woher weiß ich, dass meine Spende angekommen ist?
In der Regel bekommen Sie neben einem Dankbrief auch eine Zuwendungsbestätigung. Damit ist der Eingang der Spende auf dem Konto belegt.  

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3. Wird meine Spende auch richtig verwendet?
Die Kirchengemeinden, Einrichtungen und die Diakonie wird sowohl intern als auch extern geprüft. Die Verwendung der Spendengelder wird je nach Organisation, Einrichtung oder Kirchengemeinde unterschiedlich gehandhabt. Kirchengemeinden geben in der Regel öffentlich Auskunft in Ihrem Gemeindebrief oder in den gemeindeeigenen Mitteilungen.
Selbstverständlich können Sie die jeweils zuständigen Personen und Gremien selbst befragen und sich die Mittelverwendung zeigen lassen.

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4. Bekomme ich eine Spendenquittung?
Spenden an Kirchen und kirchliche und diakonische Einrichtungen können steuerlich geltend gemacht werden. Bis zu einem Betrag von 200,- € gelten die Überweisungsträger als Nachweis gegenüber dem Finanzamt.
Ab Spendenbeträgen von über 200,- € ist ein Nachweis in Form einer Zuwendungsbestätigung notwendig. In der Regel werden die Zuwendungsbestätigungen von Kirchengemeinden, dem Kirchenkreisamt oder kirchlichen Einrichtungen automatisch an den Spender versandt. 

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5. Kann ich Spenden steuerlich geltend machen?
Spenden reduzieren das zu versteuernde Einkommen. Nach neuem Spendenrecht können Sie Spenden ab dem 1. Januar 2007 bis zur Höhe von 20 Prozent Ihres Einkommens beim Finanzamt geltend machen. Darüber hinaus gehende Beträge sind auf die nächsten Jahre übertragbar. Beträge bis zu 200 Euro können ohne Spendenquittung (Zuwendungsbestätigung) beim Finanzamt geltend gemacht werden, sofern die Überweisung auf einem Einzahlungsbeleg den Text „Spende für …“ deutlich macht.
Eine Zuwendungsbestätigung senden wir Ihnen auf Anfrage selbstverständlich zu.

Spendenabzugsfähigkeit:
Spenden an gemeinnützige Stiftungen können als Sonderausgabe abgezogen werden in Höhe von bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte.

Zustiftungen:
Sogenannte Zustiftungen in das Grundstockvermögen einer neuen oder einer bestehenden Stiftung sind im Rahmen des neuen Höchstbetrags von 1 Million Euro ebenfalls als Sonderausgaben abziehbar.

Erbschafts- und Schenkungssteuer:
Nicht neu, aber interessant: Nach § 29 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG. gilt, dass eine Befreiung von der Erbschafts- und Schenkungssteuer möglich ist, wenn geschenktes oder vererbtes Vermögen innerhalb von 24 Monaten nach dem Erbfall bzw. der Schenkung nachträglich in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht wird.