Fotos: Kirchenkreis Lüneburg, Cordes, Lehmann
Fotos: B. Neß
Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg

Flüchtlinge

„Wenn bei Dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremdlinge in Ägypten gewesen“. (Levitikus19, 33-34)

Die Bibel legt uns das Wohl von Flüchtlingen dringlich ans Herz. Als Christen sind wir aufgefordert, die Rechte und Anliegen von Flüchtlingen besonders zu unterstützen und ihnen Hilfe in allen Belangen anzubieten.

Integration und Hoffnung
Dies geschieht insbesondere durch die Arbeit des Diakonieverbandes Nordostniedersachsen, der sich vielfältig der Beratung und Hilfe für Flüchtlingen widmet. Aber auch in den Kirchengemeinden gibt es viele Initiativen: Zum Beispiel die Bereitstellung von Räumen, Besuche in den Flüchtlingsunterkünften, Angebote für Seelsorge, die Einladung, an gemeinsamen Aktivitäten der Gemeinde teilzunehmen oder ganz konkrete Hilfe mit Sachmitteln oder sprachlicher Unterstützung z. B. bei Behördengängen. Runde Tische zur Vernetzung der Hilfsangebote treffen sich in den Gemeindehäusern. Für die Unterstützung von Flüchtlingen werden Kollekten gesammelt und Verfügung gestellt. Informationen dazu gibt es bei den Pfarrämtern.

Hoffnung und Zuwendung
Wir erkennen in der Integration der zu uns kommenden Fremden eine wesentliche Aufgabe für Kirche und Gesellschaft. Wir treten gegen Fremdenfeindlichkeit ein. Wir möchten dazu beitragen, dass nicht nur Angst und Problembewußtsein das Handeln bestimmen, sondern auch Hoffnung und selbstverständliche Zuwendung zum Nächsten, dem Mitmenschen in Not. Auch die Unterstützung der Krisen- und Herkunftsländer, zum Beispiel durch Projekte von „Brot für die Welt“ gehört dazu.

Weiterführende Informationen und Stellungnahmen finden Sie auch bei der Hannoverschen Landeskirche:

Positionen: Flüchtlinge

Sie möchten die Arbeit mit Flüchtlingen vor Ort finanziell unterstützen? Der Diakonieverband Nordostniedersachsen hat ein Konto für Spenden eingerichtet, mit dem u.a. Projekte der Flüchtlingssozialarbeiterinnen Katharina Picker und Lena Kruskopf unterstützt werden können und auch Hilfen im Bereich der Verfahrensberatung mit Anja Schweimer möglich sind.
Spendenkonto des Kirchenkreisamtes:
Sparkasse Lüneburg
IBAN DE 96 2405 0110 0000 0002 16
Verwendungszweck: Flüchtlingsarbeit Diakonieverband

fluechtlingsarbeit-ehrenamtliche
Unterstützung für Flüchtlinge

Beratung und Hilfe für Flüchtlinge in den Regionen Lüneburg und Bleckede mit Kleiderkeller, Flüchtlingssozial- und Asylverfahrensberatung bietet der Diakonieverband Nordostniedersachsen:

www.diakonieverband-nordostniedersachsen.de

Fragen Sie auch direkt in Ihrer Kirchengemeinde nach, welche Aktionen und Initiativen es vor Ort gibt.

Ihre Gemeinden
broschuere-was-tun-damits-nicht-brennt-titel
Was tun

Der Leitfaden "Was tun, damit’s nicht brennt?" zeigt Praktiker/innen Handlungs- und Präventionsmöglichkeiten gegen rassistische Mobilisierungen im Zusammenhang mit der Unterbringung von Geflüchteten auf. Er richtet sich zivilgesellschaftliche Gruppen – von Kirchengemeinden und anderen Glaubensgemeinschaften über Nachbarschafts- und Gewerkschaftsgruppen bis hin zu antirassistischen Initiativen, Flüchtlingsselbstorganisationen und Einzelpersonen.

Zum direkten Download der Broschüre
logo brot für die welt
Logo Brot für die Welt

Teil der Fürsorge für Geflüchtete und praktische Nächstenliebe ist, für ein besseres Leben in den Herkunftsländern zu sorgen - wie es Organisationen wie „Brot für die Welt“ schon seit langem tun.

Brot für die Welt