Fotos: Kirchenkreis Lüneburg, Cordes, Lehmann
Fotos: B. Neß
Elbekirchentag 2018, Fotos: Hueske, Cordes
Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg

Statistischen Daten zum kirchlichen Leben im Jahr 2017

Nachricht Lüneburg, 08. August 2018

Die Landeskirche Hannovers hat vor kurzem die statistischen Zahlen für 2017 veröffentlicht, demnach stiegen die Zahl der Taufen und Aufnahmen an. Der Mitglieder-Rückgang lag im vergangenen Jahr bei 1,95 Prozent. "Da liegen wir niedriger, nämlich bei 1,3 Prozent", erklärt Superintendent Christian Cordes im Gespräch mit der Landeszeitung die Zahlen für den Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg.

Die Zahlen der Landeskirche:
Zum Stichtag 31.12.2017 gehörten 2.579.722 Menschen zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Dies entspricht einem Rückgang von 50.403 Mitgliedern (1,95 %) gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblich war dabei nicht zuletzt die hohe Zahl der Verstorbenen (2017: 40.673 Mitglieder). 23.255 Menschen traten aus der Landeskirche aus, das sind 3.119 mehr als 2016. Die Zahl der Taufen und Aufnahmen stieg an: Es gab insgesamt 21.965 Taufen und damit 1.518 mehr als im Vorjahr sowie 3.885 Aufnahmen und damit 749 mehr als im Vorjahr.
Die Erträge aus Kirchensteuern betrugen 2017 566,5 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr (542,2 Millionen Euro) ist das eine Steigerung von 24,3 Millionen Euro oder 4,5 Prozent. Hierin sind Kirchensteuer-Nachzahlungen aus dem Jahr 2013 in Höhe von 6,7 Millionen Euro enthalten. Bereinigt um diese Nachzahlung betrug die Kirchensteuersteigerung 2017 rund 3,2 Prozent. Sie entspricht der guten Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage in Niedersachsen. Im Haushaltsjahr 2017 schloss das Jahresergebnis der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers mit einem Verlust von 85,2 Millionen Euro ab. Einen Verlust hatte die Landeskirche schon in den letzten drei Vorjahren hinzunehmen (2016: 35,2 Millionen Euro, 2015: 95,4 Millionen Euro, 2014: 0,9 Millionen Euro). Der Grund dafür lag in den hohen Versorgungsaufwendungen, die die Landeskirche in die Jahresabschlüsse aufzunehmen hatte.